Soul On Fire - Vol. 1 [2xLP]
"… the hottest Soul-tracks under the sun" — zusammengestellt von DJ Bunani
Kat. Nr. 2xLP: COL 519359 1
… jetzt bestellen bei Soulseduction
Auch erhältlich als [CD]
1953 sagte Lavern Baker in ihrem Song "Soul on Fire" folgendes:
"For me - you're the only one - who makes me shiver - makes me tingle - and who brings my loving down - I played the love game before I met you - It's a game I've always won - but now you set my soul on fire - and I really had my fun" —Lavern Baker
Sexy Grooves & Tunes sorgen hier für leidenschaftlich, laszive Stimulation.
Die Songauswahl erzeugt prickelnde Momente und spannt einen erotischen Klangbogen vom ersten bis zum letzten Track dieser Compilation.
Ob nun damit eine Hotelbar beschallt werden soll oder man sich lieber in privater und gediegener Atmosphäre bei einem Rendezvous musikalisch verführen lässt — beides funktioniert!
Ganz bestimmt sind alle Songs auch dazu geeignet einen Dancefloor zu füllen — dafür sorgt DJ Bunani.
Tracklisting 2xLP
A1 JOHNNY BRISTOL — Lusty Lady • Motown [2:54]
A2 ALTON MCCLAIN & DESTINY — Sweet Temptation • Polydor/UMG [5:47]
A3 ETTA JAMES — You Give Me What I Want • UMG [3:28]
A4 AL GREEN — Love Ritual (Bwana Mix) • Hi Rec. [4:07]
B1 JOSÉ FELICIANO — Susie-Q • BMG [5:00]
B2 ELKIN & NELSON — Vamonos • Sony [9:01]
C1 SMOKEY ROBINSON & THE MIRACLES — If You Can Want • Motown/UMG [2:40]
C2 Z.Z. HILL — Hey Little Girl • Cadet/Kent [2:40]
C3 KING FLOYD — I Feel Like Dynamite • Chimneyville Rec. [3:10]
C4 THE ISLEY BROTHERS — I Know Who You Been Socking It To • Sony [2:34]
C5 MARVIN GAYE — Baby Don't You Do It • Polystar/UMG [2:31]
C6 BIG MAYBELLE — That's A Pretty Good Love • Savoy Rec. [2:31]
D1 DELLA REESE — Come-On-A-My-House • BMG [2:46]
D2 MARK MURPHY — Why Don't You Do Right? • Fantasy [2:23]
D3 LAVERN BAKER — Tiny Tim • Be-Bop Rec. [2:18]
D4 LOU RAWLS — Nobody But Me • Capitol [2:35]
D5 NAPPY BROWN — Coal Miner • Savoy Rec. [2:20]
Total time 58:56
Liner Notes
A1 JOHNNY BRISTOL — Lusty Lady • Motown [2:54]
(Johnny Williams Bristol) (P) 1975 Motown/Universal Records • Bushka Music *)
Unterstützt von toughen Breaks und frenetischen String-Arrangements verwandelt Johnny Bristol den 1975 veröffentlichten Song "Lusty Lady" in einen unwiederstehlichen "Dancefloor-Rocker". Bristol, der mit "Hang On In There Baby" einen internationalen Top 10 Hit verzeichnen konnte, wird aufgrund seines superben Songwritings für Motown Stars wie The Supremes, David Ruffin, Marvin Gaye, Edwin Starr,… zu den Kult-Helden der Soul-Community gezählt.
A2 ALTON MCCLAIN & DESTINY — Sweet Temptation • Polydor/UMG[5:47]
(J. Footman/J. Wieder/T. McFaddin) (P) 1979 Polydor/UMG Recordings Inc. *)
"Sweet Temptation" ist ein klassisches Beispiel des "West-Coast Disco-Funk" Sounds der in den späten siebzigern Jahren das urbane Amerika zum Tanzen animierte. Die Sängerinnen Alton McClain, D'Marie Warren und Robyrda Stiger bemühen sogar biblische Figuren wie Adam und Eva um uns über die stetigen Verlockungen der "Sweet Temptations" zu erzählen.
A3 ETTA JAMES — You Give Me What I Want • UMG [3:28]
(Gabriel Mekler/Trevor Lawrence) (P) 1974 UMG Recordings Inc. *)
Etta James's "You Give Me What I Want" versetzt eine (wohl gefüllte) Tanzfläche innerhalb von Sekunden in eine erotisch aufgeladene Kampfzone. Selten wurden die Dualität zwischengeschlechtlicher Bemühungen plastischer beschrieben. "Cause I give you what you neeeeeed" schreit Mrs. James, und die Hörerschaft erhält eine vage Vorstellung worum Etta dabei gehen könnte. "Give me love – Baby - Give me love – Baby – Gimme - Love – Gimme – Gimme - Gimme Loaaaaaaaaaaaauuuvehhhhha …. ergänzt James wenig später, und die letzten interpretatitiven Zweifel verblassen.
A4 AL GREEN — Love Ritual (Bwana Mix) • Hi Rec. [4:07]
(Green) (P) 1975 Hi Recording Corp. Rondor Music Ltd. • a Product of Cream Records Inc. issued under license from Demon Music group Ltd.
Obwohl "Love Ritual" zu den besten Performances von Soul-Legende Al Green zählt, war sich Green's Produzent Willie Mitchell zum Zeitpunkt der Aufnahme über das kommerzielle Potential des Songs nicht sicher. Deswegen entschied sich Mitchell eine "zahmere" und kommerziellere Version zu veröffentlichen. Auf "Soul On Fire" präsentiert uns DJ Bunani den ürsprünglichen "Bwana Mix" der Green in einem ungewöhnlichen "Soul Limbo" zwischen Afro, Funk und Gospel präsentiert.
B1 JOSÉ FELICIANO — Susie-Q • BMG [5:00]
(Coleman Hawkins/David Lewis Jr./Broadwater) (P) 1969 BMG Entertainment **)
Jose Feliciano stieg in den 60er Jahren durch eine Reihe latiniesker Pop und R'n'B Coverversion zu einem der größten Stars der Dekade auf. Auf "Suzie Q" kommen die wesentlichen Qualitäten der frühen Feliciano Releases zu tragen: lasszive Stimmakrobatik, treibende Flamenco-Gitarren und eine dezent-funkige Big-Band die den atemberaubenden Vortrag des blinden, Puerto Ricanischen Sängers gekonnt unterstützt…
B2 ELKIN & NELSON — Vamonos • Sony [9:01]
(Elkin Marin Vélez/Nelson Marin Vélez) (P) 1974 Sony Music Entertainment (Spain) S.A.
Mit ihrerer musikalischen Fusion aus James Brown, Santana, Jazz-Funk und kubanischer Musik, avancierte das Duo Elkin & Nelson zu Disco-Stars in Südamerika und Spanien. Die elektrifizierende Ballade "Vamanos" beweist allerdings das die Talente der Gebrüder Elkin und Nelson Marin weit mehr beinhaltete als "nur" mitreissende Dancefloor-Hits.
C1 SMOKEY ROBINSON & THE MIRACLES — If You Can Want • Motown/UMG [2:40]
(Smokey Robinson) (P) 1968 Motown/UMG Recordings Inc. *)
Wenn es darum geht romantische Gefühle in pure Poesie zu verwandeln, kann sich kein Soul Sänger mit Smokey Robinson messen. Auf "If You Can Want" gibt uns Robinson eine beeindruckende Kostprobe seines Talents. Bob Dylan nannte diesen Mann nicht umsonst den "größten noch lebenden Poeten Amerika's"…
C2 Z.Z. HILL — Hey Little Girl • Cadet/Kent [2:40]
(Z.Z. Hill) (P) 1965 Cadet/Kent • Modern Music Pub • Under friendly permission of Ace Records
Arzell "Z.Z." Hill zählt zu jenen Soul-Sängern die ihre Verbundenheit mit dem Blues stets betonten. Eine musikalische Verbindung die auch in seinem 1965 entstandenen Song "Hey Little Girl" mehr als deutlich wird und Hill in die Tradition von Sängern wie Johnnie Taylor, Little Milton, Latimore und Bobby "Blue" Bland setzt.
C3 KING FLOYD — I Feel Like Dynamite • Chimneyville Rec. [3:10]
(E.Walker/A. Savoy, L. Hamilton) (P) 1974 Chimneyville Rec. • Malaco Music • Under friendly permission of Malaco Records
Die Aufnahmen die King Floyd zwischen 1970-1972 in den legendären Malaco Studios in Jackson/Mississippi einspielte, zählen zu den Höhepunkten des "Southern Soul" Genres. "I Feel Like Dynamite" ist hierfür ein hervorragendes Beispiel…
C4 THE ISLEY BROTHERS — I Know Who You Been Socking It To • Sony [2:34]
(Rudolph Isley/Ronald Isley/K. Isley) (P) 1978 Sony Music Entertainment Inc.
Gegen Ende der 60er Jahre begannen die R'n'B-Veteranen "The Isley Brothers" einen funkigeren Sound für ihrer Releases zu kultivieren. "I Know Who You Been Socking It To" beinhaltet die wesentlichen Stilelemente mit denen die Brüder Ronald, Rudolph und O'Kelly Isley ihre neue Schaffensperiode gestalteten: syncopierte Rhythmen, rockige Gitarren, soulfule Bläsersätze und natürlich die unverwechselbaren Lead-Vocals von Ronald Isley.
C5 MARVIN GAYE — Baby Don't You Do It • Polystar/UMG [2:31]
(Brian Holland/Lamont Dozier/Eddie Holland) (P) 1964 Polystar/UMG Recordings Inc. • Stone Agate Publishing *)
Obwohl er seine musikalische Karriere als Session Drummer begann, entwickelte sich Marvin Gaye zu einem der größten Soul Sänger aller Zeiten. Auf "Baby Don't You Do It" klingt Gaye -abseits seiner stimmlichen Qualitäten- besonders glaubwürdig. Kein Zufall, lag doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "Baby Don't You Do It" seine Ehe zur Schwester von Motown Boss Berry Gordy bereits in Trümmern…
C6 BIG MAYBELLE — That's A Pretty Good Love • Savoy Rec. [2:31]
(B. Lucas/F. Mendelsohn) (P) 1956 Savoy Records ***)
Mit ihrem kraftvollen Bariton schneidet Big Maybelle's Stimme durch Willie Dixon's "That's Some Pretty Good Love" förmlich wie ein Rasiermesser. "Baby my love will last - long as there is life in my body" Welcher Liebhaber könnte einem derartigen Versprechen wiederstehen?
D1 DELLA REESE — Come-On-A-My-House • BMG [2:46]
(Ross Bagdasarian/Saroyan) (P) 1960 BMG Entertainment **)
Wie so viele Soul Sängerin, begann auch Della Reese ihre Karriere im Gospel Bereich. Nach Engagements mit Clara Ward und Mahalia Jackson stieg Reese zur Lead Sängerin der Meditation Singers auf. Auf "Come On A My House" scheint allerdings Reese's züchtige Gospel Vergangenheit –gemessen an ihrem verführerischen und lassziven Vortrag- bereits lange hinter ihr zu liegen…
D2 MARK MURPHY — Why Don't You Do Right? • Fantasy [2:23]
(F. McCoy) (P) 1962 Fantasy • Under friendly permission of Zyx Music Music GmbH & Co. KG
Joe McCoy's "Why Don't You Do Right" avancierte durch die Version von Peggy Lee und Benny Goodman 1942 zu einem Klassiker. Jazz-Legende Mark Murphy fügt dem Standard ein kubanisches Feeling hinzu, und verdeutlicht die ewige Verbindung zwischen romantischen und finanziellen Interessen mit einer engelsgleichen Stimme.
D3 LAVERN BAKER — Tiny Tim • Be-Bop Rec. [2:18]
(Baker) (P) 1951 Be-Bop Records
Lavern Baker war eine der ersten afroamerikanischen Sängerinnen die auch in den weißen Pop Charts beachtliche Erfolge feiern konnte. Ausgestattet mit einem verführerischen und intensiven Timbre erschuf Baker R'n'B Klassiker wie "Tweedle Dee" "Jim Dandy", "Soul On Fire" or "Bumble Bee". "Tiny Tim" zählt zu Bakers Glanzleistungen und verfügt über eine nahezu hypnotische Anziehungskraft…
D4 LOU RAWLS — Nobody But Me • Capitol [2:35]
(B. Myles) (P) 1966 Capitol • Under friendly permission of EMI Music Austria
Nicht umsonst gilt Lou Rawls als "bekannteste Stimme Amerikas": Sein vier Oktavenumfassendes Stimmvolumen hat bereits R'n'B, Jazz, Soul, Gospel, MOR, Pop, Disco, TV-Themen und Budweiser-Bier Werbungen interpretiert. Unterstützt von Benny Carters cooler Big Band Instrumentierung, erzählt uns Rawls über die belohnende Kraft der Liebe: "Nobody But Me".
D5 NAPPY BROWN — Coal Miner • Savoy Rec. [2:20]
(Sax Kari) (P) 1960 Savoy Records • Screen Gemx/EMI ***)
Mitte der 50er Jahre gab es kaum jemanden der den Blues so interpretierte wie Napoleon "Nappy" Brown. Mit Gospel-getränkter Stimme verlieh Brown R'n'B Hits wie "Don't Be Angry, "Pitter Patter" "Night Time Is TheRight Time" oder eben "Coal Miner" seine unverwechselbare Note.
*) Mit freundlicher Genehmigung von Universal Music Austria
**) Mit freundlicher Genehmigung von BMG Ariola Austria
***) Mit freundlicher Genehmigung von Union Square Music
|